Was gibt es zu sagen?

Eigentlich ganz einfach: Es gibt keine Karriere, die verstellen könnte, wo ich tatsächlich stehe.

Ich bin ein lebenserfahrener, im Inneren weit gereister Mensch. Schon früh habe ich Beziehungsgeflechte und subtile Energien wahrgenommen, hinter die Kulissen geschaut, viel gesehen, viel erlebt. Ich habe mich mit Identitäten auseinandergesetzt und fortlaufend neuen Identifikationen. Wandlungsprozessen habe ich mich bewusst und mutig anvertraut und werde es weiter tun. Als weiblicher Mensch, in der Gesellschaft, als Tochter, Liebende, mit Wünschen, Blockaden, dem Hoch und dem Scheitern. Ich habe nie das Warum-Kind in mir stehen lassen, mich seit jungen Jahren mit Tiefenpsychologie befasst, einfühlend kontempliert und in vielen Selbsterfahrungs-Prozessen durchlebt, nachhaltig angeleitet als Lernende in der Gruppe und allein. Menschliche Untiefen können erschüttern, aber sie schrecken mich nicht mehr. Umso mehr bin ich bereit, den Raum für andere zu öffnen, bereitzustellen.

Der Körper ist dabei das wertvollste Instrument, das wir haben können. Was sich dort einschreibt, an ungelebten Emotionen manifestiert, kann durch ihn, durch Atmung, Klang, Schwingung, Ernährung, Bewegung und achtsame Berührung wieder bewusst werden. Alles braucht seine Zeit, doch es ist auch nie zu spät. Bewusstwerdung, beschützte Einfühlung und zunächst einmal eine annehmende Haltung, kann Persönliches heilen, auch so manche "chronischen" Symptome. Gesellschaftlich tabuisierte Regungen können zu ihrem urspünglichen Lebenskraft-Potential zurückführen, sie teils sogar zu Stärken transformieren.

Vita

2016 - heute Selbststudium zum "autonomen Nervensystem" ANS und "Self-Empowerment" in den Kraftressourcen, Feintuning in der Körperarbeit, Kurse von Irene Lyon, diverse Medien, Studien, Vlogs, Online-Kongress zur Entwicklung der Traumaforschung, Heilprozesse zwischen Somatik und Psychologie, Wege aus der Ruhigstellung, Medikation und Verchronifizierung, Trauma in pre- und post-nataler, frühkindlicher Entwicklung, Schock-Ereignisse, Dauerbelastungen, etc., Bedingungen und Auswirkungen auf die Genetik, trans-generational und innerhalb der Gesellschaft

2017 - 2018 Grundausbildung in Tulamassage, "Meditation in Touch", bei Louka Leppart, in Genf.

2015 Auswanderung in die Schweiz, in der ich mich seit 2011 bewege.

2011 Wichtige Begegnung mit meinem ferneren Lehrer Emaho, seinen indigenen Wurzeln und dem Element Feuer.

Beschäftigung mit Ayurveda und Ernährungsbiologie.

2010 Intensiver Einstieg ins Yoga (Hatha, Anusara, Element Yoga), Beginn verschiedener Workshops im Tulayoga und Tulamassage, welche mir eine Herzensarbeit im Geben, eine ebenso tiefgehende, wie umfassende Körperarbeit aufgezeigt hat.

Über die Jahre diverse Workshops und Kurse zu Stimme, Klang, Körper, Tanz, Ausdruck, Wahrnehmung und Wirkung, Erforschung starker Emotionen, prägendste: Stimmbildung und Gesangsunterricht bei Christiane Döring, Obertongesang bei Bodo Mass, Mantra-Chanting. Experimenteller Austruckstanz, Butoh bei Sonja Heller, Anna Barth, Raum- und Bewegungsstudien nach Laban. Dynamische Meditation im ehemaligen M.A.U.Z. Berlin, holotropes Atmen bei Manik Reuters. Begegnung mit der Grindberg-Methode bei Michael Kreuzwiser und Somatic-Experiencing (SE) bei Isabel Viramo von Roon.

2008 Begegnung mit der buddhistischen Lebensphilosphie und Praxis, die mich bis heute begleitet. Damals im Lotos Vihara e.V., Berlin, meinem ersten Lehrer Dr. Wilfried Reuter, nun in der Theravada-Gruppe in Zürich, Quartierhaus 6. Tradition des Theravada-Buddhismus, Aufbau von Metta (liebende Güte, Herzöffnung, Mitgefühl), Samatha (Sammlung, Geistberuhigung, Vertiefung) ud Vipassana (Einsichtsmeditation, Beobachtung der Phänomene, Erkenntnis), Kontemplation, alternative Lehrer aus dem Yogacharya, Zen-Buddhismus, Reflektionen zum Christentum.

Beschäftigung mit Gewaltfreier Kommunikation (GfK) nach Marshall Rosenberg, Wege der Gewaltfreiheit und Friedenspraxis (Ahimsa bei Gandhi), tantrischer Philosophie, die mehr noch die Sinneswahrnehmungen in der Umwelt aufgreift.

2008 - heute etliche existentielle Jahre Suche nach Unterhaltsverdienst. Diverse befristete Bürotätigkeiten ('normale' wäre willkommen), viel Ehrenamtiches, bis zum jetzigen festen Brotjob in einem Callcenter (der zweite Lebenslauf bleibt hier aber schön weg ;-) ).

2000/03 - 2007 Kooperationen für Events mit art&perfomance, Berlin. Versuchte Selbständigkeit mit einer Ladenwerkstatt für Mode-Design, Kostümbild und Dekoration, für das KaDeWe und andere Designer.

1998 - 2002 Abschluss Diplom-Designerin Mode, Kunst- und Kulturgeschiche, Anatomie, Farb- und Formenlehre, Zeichnen, Wirtschaft, Genderstudies... Gefolgt von kaufmännisch-unternehmerischen Schulungen und Einzelcoaching zur Betriebsgründung und Finanzplanung.

1992 spätestens seither eingehendes Interesse an der Tiefenpsychologie: Generationenvererbung, Trauma, Süchte, Co-Abhängikeit, Depression, Burnout, Ängste, Ernährung, Körperschema, verdeckte Emotionen, somatische Symptome. Gender (Geschlechterforschung), Rollenbilder, systemische Beziehungsgeflechte, Identität und Identifikationen.

1976 Geboren im noch bunten, freiräumigen, klar schrägen Berlin.